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Montageanleitung für Sockelleisten

Mit Sockelleisten schaffst Du einen sauberen Übergang zwischen Wand und Boden und wertest Deine Räume damit optisch auf. Damit Du auch lange Freude an Deinen Fußleisten hast, ist die richtige Befestigung wichtig. Zum Anbringen der Sockelleisten stehen dir verschiedene Methoden zur Verfügung:


Welche Befestigungsvariante Du wählst, ist auch abhängig vom Material der Fußleiste und dem Untergrund, auf dem diese montiert werden. Im Folgenden zeigen wir Dir alle Montagemöglichkeiten auf.

Benötigtes Werkzeug und Zubehör:

 

Gesamtes Montage Zubehör ansehen

 

Sockelleisten anbringen - Tipp zur Vorbereitung

Wenn Du Holzfußleisten anbringen möchtest, empfehlen wir Dir die Leisten etwa 3 Tage in dem Raum einzulagern, in dem sie später montiert werden sollen. So kann sich das Material an die klimatischen Raumbedingungen anpassen, was ein späteres Ausdehnen oder zusammenziehen verhindert.

Bevor Du Deine Sockelleisten montierst, solltest Du die Wandflächen prüfen und grobe Unebenheiten oder Verschmutzungen beseitigen. Vor der Montage kannst Du bereits alle notwendigen Innen- und Außenecken auf Gehrung zuschneiden und bereitlegen. Schau Dir dazu gerne das folgende Anleitungsvideo für Gehrungsschnitte bei Sockelleisten an.

 

 

Alternativ bieten wir Dir zu vielen unserer Leisten passende Innen- und Außenecken sowie linke und rechte Endkappen an. Schau dazu in der Kategorie Montagezubehör vorbei.

Variante 1: Sockelleisten mit Montagekleber befestigen


Montage_Sockelleisten_Kleben_neu

Wenn Du Sockelleisten möglichst unkompliziert befestigen und Bohrlöcher vermeiden möchtest, dann ist die Befestigung mit Montagekleber genau das richtige. Für die Montage benötigst Du lediglich einen Zollstock, Säge und Gehrungslade sowie eine Kartuschenpistole.

Trage den Montagekleber wellenförmig auf die Rückseite der Leiste auf und drück diese anschließend an die gewünschte Stelle an die Wand.

Vorteile:
Neben einer schnellen und einfachen Montage, lassen sich auch kleine Unebenheiten gut ausgleichen.

Nachteile:
Die Leisten können aufgrund der hohen Klebekraft nicht so ohne weiteres abmontiert werden. Putz oder Tapeten können mit abgelöst werden. In einigen Fällen kann es sogar dazu kommen, dass die Sockelleiste bricht. Nachträglich ein Kabel hinter der Leiste zu verstecken ist daher relativ schwierig.

Schau Dir im folgenden Anleitungsvideo, am Beispiel von Kunststoffsockelleisten, wie Du Fußleisten ganz einfach mit Monatekleber befestigen kannst:


Variante 2: Sockelleisten mit Schrauben befestigen


Montage_Sockelleisten_Schrauben

Eine der wohl stabilsten und sichersten Befestigungsvarianten ist die Montage mit Schauben und Dübeln. Vor allem bei MDF und Massivholz Sockelleisten kommt diese Methode häufiger zum Einsatz. Für die Montage benötigst Du Zollstock, Säge und Gehrungslade, Akkubohrer sowie Schrauben und passende Dübel.

Markiere zunächst in gleichmäßigen Abständen (ca. 30 - 50 cm) die Positionen für die Bohrlöcher auf den Leisten. Je nach Länge der Sockelleiste benötigst Du 3 - 4 Schrauben pro Leiste. Bohre dann die Sockelleisten vor. Lege die Fußleisten nun an die vorgesehenen Stellen an und markiere durch die Löcher die Position der Bohrlöcher für die Wand. Bohre anschließend die Löcher in die Wände.

Setze zunächst die Dübel wandbündig in die Bohrlöcher in der Wand ein. Positioniere im Anschluss die Sockelleiste und drehe die Schrauben in die Bohrlöcher ein. Achte darauf, die Schraube nicht zu tief einzudrehen, um die Fußleiste nicht zu beschädigen.

Die sichtbaren Schraubenköpfe kannst Du mit Ausbesserungslack, weißen Wachs oder Schraubenabdeckkappen überdecken. Gerade bei weißen Sockelleisten musst Du auf diese Weise keine Abstriche bei der Optik machen.

Vorteile:
Bietet einen sehr sicheren Halt auch wenn die Sockelleisten an unebenen Wänden angebracht werden. Die Fußleisten lassen sich zudem problemlos wieder entfernen, ohne dass die Wand oder die Fußleiste selbst beschädigt wird.

Nachteile:
Das Anbringen ist mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden und Du musst darauf achten, dass nicht alle Untergründe für diese Montagetechnik geeignet sind. Die Schraubenköpfe bzw. die Stellen an denen sich diese befinden, sind nach der Montage sichtbar.


Variante 3: Sockelleisten mit Nägeln befestigen

Montage_Sockelleisten_Nageln

Sockelleisten kannst Du auch mit Stahlnägeln und Hammer an der Wand montieren. Diese Methode war früher sehr beliebt, kommt heutzutage aber eher selten zum Einsatz, da die Nägel bei vielen Untergründen keinen sicheren Halt bieten. Für die Montage benötigst Du: Zollstock, Säge, Gehrungslade sowie Hammer, Stahlnägel und ein Schlagholz.

Schneide Deine Sockelleisten auf die benötigten Längen zu. Halte die zugeschnittenen Leisten passgenau an die Wand und achte darauf, dass sie mit dem Boden und Kanten abschließt. Schlage anschließend die Nägel in kurzen Abständen und mittig in die Leiste ein. Wir empfehlen einen Abstand von 10 - 20 cm zwischen den einzelnen Nägeln.

Tipp: Achte beim Einschlagen der Nägel darauf, dass Du keine Dellen in der Holzleiste hinterlässt. Auf hartem Untergrund raten wir Dir von dieser Befestigungsvariante ab. Die Nägel können in diesem Fall schnell brechen, sich verbiegen sich oder sind bei der Demontage schwer zu greifen.

Vorteile:
Diese Variante ist eine der schnellsten, um Sockelleisten zu montieren. Das Anbringen kann auch von Menschen mit wenig handwerklichem Geschick durchgeführt werden.

Nachteile:
Gerade bei harten Untergründen ist diese Methode nicht zu empfehlen. Die Nägel bieten oft keinen sicheren Halt und lösen sich nach einer gewissen Zeit von alleine ab. Dadurch können sich unschöne Spalten bilden. Die Leisten können beim Festschlagen mit dem Hammer relativ schnell beschädigt werden und im Hinblick auf die Optik sind die Nagelköpfe nach dem Befestigen nach wie vor sichtbar.




Variante 4: Sockelleisten mit Clips befestigen

Montage_Sockelleisten_Montageclips

Eine der wohl beliebtesten Montagevarianten ist die Befestigung von Fußleisten mit Clips. Diese ist zwar mit ein paar mehr Arbeitsschritten verbunden, erspart Dir aber viel Zeit bei zukünftigen Renovierungsarbeiten. Für die Montage benötigst Du: Zollstock, Säge, Gehrungslade, passende Montage Clips und einen Akkubohrer.

Je nach Wandbeschaffenheit werden 2 - 3 Montageclips je Meter Wandfläche benötigt. Beginne mit der Montage von Sockelleisten in einer Zimmerecke und gehe dann schrittweise wie folgt vor:

Positioniere den ersten Montageclip etwa 10 - 15 cm entfernt von der Zimmerecke und markiere durch das Befestigungsloch das Bohrloch an die Wand. Bohre anschließend an der markierten Stelle ein Loch in die Wand. Achte darauf, dass der Durchmesser des Bohrers zu dem des mitgelieferten Dübels passt und dass die Tiefe des Bohrloches der Länge der mitgelieferten Schrauben entspricht.

Drücke im nächsten Schritt den mitgelieferten Dübel in das Bohrloch. Setze dann den Montageclip erneut an die Wand und schraube den Clip mit einer der mitgelieferten Schrauben fest. Befestige in dieser Weise im weiteren Verlauf nun auch die weiteren Montageclips. Montiere dazu je nach Wandbeschaffenheit ca. alle 30 - 50 cm einen weiteren Montageclip.

Tipp: Verwende an den Stößen zwei Clips - einen am Ende der Leiste und einen am Anfang der nächsten Leiste. Dies garantiert einen perfekten Halt.

Abschließend wird die Sockelleiste auf die Clips gesetzt. Positioniere dazu die fertig zugeschnittenen Fußleisten an der Wand und stecke diese dann auf die Montageclips auf, bis diese einrasten.

Achtung: Bei der Verarbeitung von Laminat und Parkett ist es notwendig die Montageclips auf Höhe des zu verlegenden Bodens zu montieren. Sollte der Boden noch nicht verlegt sein, nutze ein Stück des Laminats / des Parketts, um es beim Positionieren und Anschrauben der Montageclips unter Selbigem zu legen und anschließend wieder zu entfernen.

Hinweis: Wenn Du Zubehörteile wie Innen- und Außenecken oder Endkappen verwendest, stecke diese auf die zugeschnittene Sockelleiste auf (Tipp: Sollten die Klemmnasen das Aufstecken der Sockelleiste behindern, brich die Klemmnase ab). Werden keine Zubehörteile verwendet, schneide die Sockelleisten auf Gehrung zu und kürze diese auf die benötigte Länge.

In den folgenden Videos zeigen wir Dir noch einmal, wie Du Sockelleisten mit Montageclips befestigen kannst:

 

 

 

 



Wenn Du weitere Fragen zur Montage von Sockelleisten hast, helfen wir Dir gerne weiter. Ruf uns dazu einfach an unter 05468 – 9384748 oder schreib uns eine E-Mail an info@profistuck.de

Weitere Montagetipps

Universal Holzecken: Informationsblatt herunterladen
Rohrabdeckleisten:
Informationsblatt herunterladen

 


Befestigung von Sockelleisten aus Aluminium oder Edelstahl


1. Für Klebebänder:

Der Untergrund muss fest, trocken, staub- und fettfrei sein!
Spezialverlegeband: als Untergrund eignen sich alle Flächen mit glatten, festen Oberflächen wie Gips, Keramik, Metall, Holz sowie festhaftende Tapete oder Farbanstrich
Verlegeband Super: speziell für raue, poröse Oberflächen wie Mauerwerk, Beton oder Putz (sofern nicht absandend); Alle Klebebänder sind besonders umweltfreundlich, da lösungsmittelfrei!

2. Für selbstklebende Produkte:

Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei, sowie gerade und tragfähig sein, um einen Klebekontakt von 100% zu erreichen. Ungeübte sollten vorab das Profil mit Trägerpapier mehrfach trocken auflegen. Notfalls Richtmarkierungen oder Anschläge verwenden. Profile können in der Regel nur 1-mal verklebt werden. Bei Temperaturen über 80°C wird der Kleber stark elastisch bis flüssig. Entfernung v. Resten mit Nitroverdünnung. Trägerpapier nun abziehen und Aufkleben, dabei Klebebahn nicht mit Fingern berühren. Verschiedene Faktoren können abstoßend wirken z.B. Zementschleier, Teppichimprägnierung Bodenbelagspflege, ausdünstende Beschichtungen, Restfeuchte. Bitte Informationen beim jeweiligen Materiallieferanten einholen. Bei Einsatz von Wölbprofilen im Fußboden + Objektbelastung kann es zum sogen. "Walkeffekt" kommen. Gibt das Profil beim Betreten in der Mitte nach unten nach (Kleber wird gewalkt), wird durch die Wölbung bedingte Steifheit des Profils eine Hebelwirkung an den äußeren Enden nach oben erzeugt. Staub unterwandert den Kleber. Die Profile werden hier bauseits zusätzlich seitlich fixiert mit "Fix All". Der "Walkeffekt" betrifft auch Treppenkanten. Der Einsatz wird hier nicht empfohlen. Der Kleber bleibt dauerelastisch (Dehnungsfugen), aber nicht geeignet für Verklebung unter Decken. Senkrechte Wandverklebungen sowie Sockelleisten müssen mit "Fix All" gesichert werden. Achtung viele Wandoberflächen sind abweisend. Bitte Informationen beim jeweiligen Materiallieferanten einholen. Einsatz bei Brandschutztüren nur nach Genehmigung durch Türenhersteller (Gewährleistungsfrage). Die Klebkraft kann beträchtlich erhöht werden, wenn Profil und Untergrund mit Heißluft erwärmt werden.

3. Gleitschutzeinlagen:

Einlage 12/23mm breit, selbstklebend
Klebenut der TK-Profile trocken, staub- und fettfrei machen. Die Einlagen entsprechend der Profillänge ausrollen und vorschneiden. Schutzfolie nach und nach abziehen, und PVC-Einlage mit Andrückrolle fest anpressen. Kleber der PVC- Gleitschutzeinlage hat nach 24 Stunden seine volle Klebkraft erreicht. Die PVC-Gleitschutzeinlage beim Verlegen nicht dehnen. Überstand nicht abschneiden, da sich das Band auf die vorgeschnittene Länge zusammenzieht. Reinigungsmittel, die dem PVC Weichmacher entziehen bzw. den Kleber auflösen, sind nicht zu verwenden. Klebeprobleme können mit Heißluft gelöst werden. Die Einlage 23 x 1,5 mm muss nach dem Abrollen angewärmt werden. Damit werden die inneren Spannungen beseitigt.

Einlage 25mm breit, glatt oder gerippt f. Kombi-Winkel
Die Einlagen entsprechend der Profillänge ausrollen und vorschneiden. Nun an das Profil anlegen und zentimeterweise eindrücken. Dabei nicht dehnen. Es ist mit einer Einlagenstreckung zu rechnen. Die Einlage schrumpft nach einer gewissen Zeit in die vorgeschnittene Länge zurück. Bei sofortiger maßlicher Fertigstellung besonders bei Gehrungsschnitten, ca. 50 mm der beiden Enden (rechts und links) mit Sekunden- oder Kontaktkleber (PVC-P/ Metall) fixieren. Gelegentliches Wechseln der Einlagen, je nach Verschleißgrad, sollte vorgesehen werden.

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